Müde, ständig kalt und ein paar Kilo mehr, ohne zu wissen, warum?
Du schläfst acht Stunden und bist trotzdem müde. Im Sommer frierst du, und die Hose sitzt jeden Monat ein bisschen enger, obwohl du nichts anders machst. Hinter solchen Beschwerden kann Hashimoto stecken, eine Erkrankung, bei der dein Immunsystem deine eigene Schilddrüse angreift.
Statistik und Häufigkeit
- Hashimoto Thyreoiditis ist die häufigste Ursache für Hypothyreose in Industrieländern.
- Etwa 5% der Bevölkerung sind betroffen, wobei die Krankheit bei Frauen etwa 10-mal häufiger vorkommt als bei Männern.
- Die Diagnose wird oft zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr gestellt, kann aber auch jüngere und ältere Personen betreffen.
Symptome von Hashimoto
Die Symptome von Hashimoto sind vielfältig und können von Person zu Person unterschiedlich sein. Häufige Symptome sind:
- Müdigkeit und Erschöpfung
- Gewichtszunahme
- Kälteempfindlichkeit
- Depressionen
- Muskelschwäche und Gelenkschmerzen
- Trockene Haut und Haare
- Verstopfung
- Menstruationsstörungen
Ursachen von Hashimoto
Warum dein Immunsystem bei Hashimoto deine eigene Schilddrüse angreift, ist bis heute nicht ganz geklärt. Vermutlich wirken Gene, Hormone, Stress und Infekte zusammen.
Ein großer Teil deines Immunsystems sitzt im Darm. Ist die Darmschleimhaut gereizt und durchlässiger, manchmal „leaky gut“ genannt, kann das eine Rolle spielen.
Was will dein Körper dir sagen?
Hashimoto Thyreoiditis kann ein Signal deines Körpers sein, dass es an der Zeit ist, deinen Lebensstil und deine Gesundheit genauer zu betrachten. Psychosomatische Aspekte spielen hier eine wichtige Rolle:
- Unterdrückte Emotionen: Deine Schilddrüse ist ein wichtiges Organ, das den Energiefluss in deinem Körper reguliert. Wenn du dich ständig müde und erschöpft fühlst, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass du emotionale Belastungen oder ungelöste Konflikte hast, die deine Energie blockieren.
- Selbstfürsorge und Stress: Chronischer Stress kann das Immunsystem schwächen und Autoimmunreaktionen fördern. Dein Körper könnte dir signalisieren, dass du Wege finden musst, um besser mit Stress umzugehen und mehr Zeit für Selbstfürsorge zu finden.
- Grenzen setzen: Die Schilddrüse sitzt im Halsbereich, der symbolisch für Kommunikation und Ausdruck steht. Wenn du Schwierigkeiten hast, deine Bedürfnisse und Grenzen klar zu kommunizieren, könnte dies körperliche Auswirkungen haben.
Behandlungsmöglichkeiten für Hashimoto
1) Deinen Darm unterstützen
Was dein Darm gut verträgt, ist bei jeder Frau anders. Damit kannst du anfangen:
- Essen: Viel Gemüse, Ballaststoffe und regelmäßige Mahlzeiten tun deinem Bauch gut. Was du darüber hinaus weglässt oder dazunimmst, schauen wir uns gerne gemeinsam an.
- Fermentiertes: Probier Sauerkraut, Kimchi oder Joghurt erst in kleinen Mengen und spür nach, wie dein Bauch darauf reagiert.
2) Fehlende Hormone und Nährstoffe ersetzen
Da Hashimoto zu einer Unterfunktion der Schilddrüse führen kann, ist die ärztlich begleitete Gabe von Schilddrüsenhormonen die Basis. Das gehört in ärztliche Hand – meine Begleitung ersetzt sie nicht, sondern ergänzt sie. Lass regelmäßig deine Werte (TSH, T3, T4) und Antikörper (TPO) überprüfen.
Manche Frauen benötigen im Lauf der Zeit weniger Schilddrüsenhormon. Ob das bei dir so ist, zeigen allein deine Werte – und eine Anpassung der Dosis gehört immer in die Hand deiner Ärztin oder deines Arztes. Bitte verändere sie nie auf eigene Faust.
Ergänzend sind folgende Nährstoffe wichtig:
- Vitamin B12: Besonders für Veganer und Vegetarier.
- Vitamin E, Zink und Selen: Diese Nährstoffe sind oft bei Hashimoto-Patienten im Mangel.
3) Stress reduzieren und Lebensstil anpassen
- Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität kann helfen, den Hormonhaushalt zu regulieren.
- Stressmanagement: Techniken wie Yoga, Meditation und Atemübungen können das allgemeine Wohlbefinden steigern.
Wer dich dabei begleitet
Ich bin Silke Lemhöfer, Heilpraktikerin, Homöopathin und Hormoncoach. Seit über 15 Jahren begleite ich Frauen, deren Körper aus dem Takt geraten ist.
So arbeite ich mit dir: Zunächst höre ich einfach nur zu und nehme dabei alle deine Beschwerden ernst. Dann schauen wir gemeinsam, was dahintersteckt. Am Ende sage ich dir, was dein Körper und deine Seele brauchen. Erst dann besprechen wir deinen individuellen Weg, der zu dir und deinem Leben passt. Ganz bequem online, in deinem Tempo.
Dein Weg zu mehr Wohlbefinden
Hashimoto verschwindet nicht wieder – aber du bist ihm auch nicht ausgeliefert. Wenn Darm, Nährstoffe und Stress gemeinsam in den Blick kommen, berichten viele Frauen, dass sich ihr Alltag spürbar verändert. Genau da setzen wir an.
Hashimoto zeigt sich oft auch im Zyklus oder beim Kinderwunsch. Bei welchen Beschwerden ich dich außerdem begleiten kann, findest du auf meiner Startseite.
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