Erfahrungen & Bewertungen zu Silke Lemhöfer

Wenn der Körper spricht: Was hormonelle Symptome wirklich bedeuten

Erfahre, warum Symptome eines hormonellen Ungleichgewichts wie Erschöpfung oder Bluthochdruck in den Wechseljahren mehr sind als ein körperliches Problem – und wie du lernst, die Botschaft dahinter zu verstehen.

Lesedauer: ca. 4 Minuten

Dein Körper lässt sich nicht auf stumm schalten

„Hier- nehmen Sie das!“
Wenn du schon einmal mit ErschöpfungHitzewallungen, Schmerzen oder Nebel im Kopf beim Arzt warst, hast du das sicher auch schon gehört. 

Doch jetzt mal ganz ehrlich: Selbst wenn du jedes Mal hoffst, dass dieses Medikament, die Pille oder dieses Nahrungsergänzungsmittel jetzt endlich die Wende bringt: Ging es dir damit schon mal dauerhaft besser? 

Das erwartet dich in diesem Artikel: 

  • Warum Medikamente oft keine Lösung sind 
  • Warum Symptome Botschaften sind – keine Fehler
  • Marias Geschichte: Bluthochdruck in den Wechseljahren
  • Was häufig hinter hormonellen Beschwerden steckt
  • Was du konkret tun kannst

Symptome als Warnhinweise 

Wenn der Körper plötzlich nicht mehr mitmacht

Als Maria, 54, in meine Praxis kam, war sie mitten in der Menopause. Mit den üblichen Wechseljahrssymptomen kam sie ganz gut zurecht, aber ihr Blutdruck und eine bleierne Erschöpfung machten ihr Sorgen. Ihre Ärztin hat ihr Blutdrucktabletten empfohlen – verständlich, denn ein dauerhaft erhöhter Blutdruck ist nicht harmlos.

"Die Ärzte sehen immer nur einen Teil von mir"

Vielleicht hast auch du schon eine Odyssee von Arzt zu Arzt hinter dir. Jeder von ihnen behandelt das Symptom seines Fachgebietes, doch niemand fragt: Was will der Körper damit eigentlich sagen?


Die Folge? Der Zyklus gerät ins Wanken und der Körper verliert das Gefühl von Sicherheit. 

Symptome sind keine Fehler des Körpers – sie sind Botschaften

Denk einmal daran, wie du reagierst, wenn ein Kind weint. Wenn du es ignorierst oder sagst: „Jetzt hör endlich auf zu weinen“- hört es dann auf?
Nein, es  weint immer lauter. Erst wenn du zu ihm gehst, es in den Arm nimmst und ihm zuhörst, beruhigt es sich.

Genau so arbeitet der Körper. Er ruft so lange, bis wir ihn hören. Und warum macht er das? Weil es oft das Einzige ist, worauf wir noch hören. 

Ein Symptom, das unterdrückt wird, verschwindet selten wirklich. Es verlagert sich. Oder es wird lauter.

Marias Geschichte: Was hinter dem Bluthochdruck wirklich steckte

Also haben Maria und ich gemeinsam geschaut, was ihrem Körper Druck macht.

Was wir gefunden haben, hatte wenig mit Blutdruck zu tun – und sehr viel mit einem Glaubenssatz, den Maria seit ihrer Kindheit in sich trägt. „Ich kann sowieso nichts ändern“ hatte sie als Kind gelernt. Dieser Satz zwang sie, eine Situation in ihrem Leben auszuhalten, die sie nicht mehr aushalten konnte. 

Diese Erkenntnis schlug bei ihr ein wie ein Blitz: Auf einmal spürte sie, wie sehr sie sich selbst unter Druck setzte, zu bleiben und „durchzuhalten“. 

Geht schon“ – sagte ihr Kopf. „Nein, es geht nicht! mehr“ sagte ihr Körper. 

„Deine herzliche und empathische Art war direkt ein Türöffner. Während der ganzen Begleitung habe ich mich sehr wohl und supported gefühlt. Beeindruckt hat mich auch, dass du mich sehr schnell sehr gut eingeschätzt hast."

Maria Teilnehmerin

Marias Geschichte kannst du dir hier anschauen. Schau rein, es lohnt sich! 

Was häufig hinter hormonellen Beschwerden steckt

In meiner Arbeit mit Frauen sehe ich immer wieder diese Zusammenhänge:

Dauerstress und ein überreiztes Nervensystem 
Wenn das Nervensystem dauerhaft im Alarmzustand ist, gerät die Hormonproduktion aus dem Gleichgewicht. Cortisol, das Stresshormon, konkurriert mit anderen Hormonen – und gewinnt meistens.

Alte emotionale Muster
Glaubenssätze wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich muss alles alleine schaffen“ lassen dein System ständig auf Hochtouren laufen. Du kämpfst und kämpfst, um endlich doch genug zu sein- bis irgendwann der Körper sagt: Ich kann nicht mehr! 

Ernährung und Darmgesundheit
Natürlich hat auch dein Körper selbst bei deinen Hormonen ein Wörtchen mitzureden: Ein unausgeglichener Blutzuckerspiegel und ein gestörter Darm können hormonelle Ungleichgewichte verstärken. Der Darm ist mitverantwortlich für den Abbau von überschüssigem Östrogen.

Was du für dich tun kannst

Eine medizinische Behandlung kann sinnvoll und notwendig sein – das ist kein Entweder-oder. Aber sie ersetzt nicht das Verstehen.

Du wünschst dir Begleitung?

Wenn du spürst, dass hinter deinen Beschwerden mehr steckt – dann gibt es zwei Möglichkeiten, wie wir gemeinsam hinschauen können.

In meiner Begleitung „Was dein Körper dir sagen will“ arbeiten wir in drei Sitzungen heraus, was die tiefere Ursache für deine hormonellen Beschwerden ist. Für viele Frauen ist dies ein erster tiefer Schritt.

Mehr dazu findest du hier: 

Myome verstehen – Stück für Stück in deine Kraft

Fazit: Dein Körper spricht mit dir

Hormonelle Symptome sind kein Zufall. Sie sind Signale. Vielleicht für etwas, was du lange nicht anschauen konntest – oder durftest.

Du musst diesen Weg nicht allein gehen. Es gibt einen liebevollen, sanften Weg, auf deinen Körper zu hören – und Schritt für Schritt in deine Kraft zurückzufinden.

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Für Frauen, die unter monatlichen Schmerzen, PMS oder Erschöpfung leiden und sich nach Leichtigkeit, Energie und hormoneller Balance sehnen. 

Hier lernst du, deinen Körper zu verstehen, dein Nervensystem zu beruhigen und deinen Alltag so zu gestalten, dass er dich stärkt – nicht erschöpft.

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