Deine Auswertung
Du hast gerade gelesen, dass ich das, was du beschreibst, in meiner Arbeit sehr oft sehe. Hier steht, warum die Werte trotzdem in Ordnung sein können und was du damit machen kannst.
Du bist nicht zu empfindlich. Standardwerte bilden vieles nicht ab, was in einem Hormonsystem passiert.
Er sagt, wo die meisten Menschen liegen. Er sagt nicht, wo dein Körper gut arbeitet. Zwei Frauen können denselben Wert auf dem Zettel haben und sich damit völlig unterschiedlich fühlen. Für die eine reicht dieser Wert. Für dich reicht er vielleicht nicht.
Was früher PCO-Syndrom hieß, beginnt häufig lange bevor ein Ultraschall etwas findet. Zunehmendes Gewicht um die Mitte, Heißhunger, unreine Haut, Haare an Stellen, wo du sie nicht möchtest. Die Zeichen sind da, nur schaut selten jemand in diese Richtung.
Entscheidend ist, wie viel aktives Hormon bei deinen Zellen ankommt und ob dein Körper gut umwandelt. Das steht auf keinem Standard-Laborzettel.
Was dir gefehlt hat, ist jemand, der lange genug hinschaut.
Im Test stand: Notiere deine drei hartnäckigsten Beschwerden mit dem Datum, seit wann es sie gibt.
Nimm dir dafür zehn Minuten. Schreib die drei auf, die dich am meisten stören, und zu jeder drei Dinge.
Das ist keine Vorbereitung für den nächsten Arztbesuch. Es ist für dich. Die meisten Frauen erschrecken beim Aufschreiben darüber, wie lange sie das schon tragen, und genau dieser Moment verändert etwas. Er macht aus einer Ansammlung von Kleinigkeiten eine Geschichte, die ernst zu nehmen ist.
Ich fange bei deiner Geschichte an, nicht beim Laborzettel. Wann hat es angefangen, was war da los, was hat sich seitdem verändert?
Danach schauen wir, welche Werte tatsächlich vorliegen und welche fehlen, um ein vollständiges Bild zu bekommen. Und wir sortieren, was zusammengehört. Vieles, was einzeln harmlos aussieht, ergibt zusammen ein klares Bild.
Du musst dabei nichts beweisen. Ich glaube dir.
Silke war in der Lage, meine Ausgangssituation in ein für mich sehr greifbares Bild zusammenzufassen, das ich nach und nach bearbeiten konnte. Durch ihr Verständnis, ihre Geduld, ihre Empathie, aber auch besonders durch ihre Rückfragen und Anregungen fühlte ich mich sehr gesehen und konnte neue Perspektiven und Möglichkeiten entwickeln.
— Angelika
Ich würde gern hören, was du bisher erlebt hast. Dafür gibt es das Kennenlerngespräch. Bring gern mit, was du aufgeschrieben hast.
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