Deine Auswertung
Du hast gerade gelesen, dass dein Zyklus dich viel kostet. Hier steht, was dahinterstecken kann und was du in den nächsten Wochen damit machen kannst.
Was dahintersteckt, ist selten nur eine Sache. Meistens sind es drei, die sich gegenseitig verstärken.
In der zweiten Zyklushälfte soll das Progesteron dich beruhigen, den Schlaf tragen und die Gebärmutterschleimhaut stabil halten. Wenn davon zu wenig da ist, während das Östrogen unverändert weiterarbeitet, kippt das Verhältnis. Du merkst das als Anspannung vor der Periode, als Brustspannen, als Blutungen, die stärker werden.
Die Prostaglandine lassen die Gebärmutter sich zusammenziehen. Das ist normal. Bei vielen Frauen sind davon zu viele unterwegs, und dann zieht sich der Muskel stärker zusammen als nötig. Daher kommen die Krämpfe, die Übelkeit und der Kopfschmerz an denselben Tagen.
Ein Körper, der über Jahre auf Alarm steht, antwortet auf jeden Reiz stärker. Derselbe Zyklus, dieselben Botenstoffe, und trotzdem tut es mehr weh als bei einer Frau, die zwischendurch zur Ruhe kommt.
Dein Körper übertreibt nicht. Er arbeitet mit dem, was er hat.
Im Test stand: Schreib eine Woche lang auf, an welchem Zyklustag du dich wie fühlst. Hier ist es ausführlich, damit du wirklich etwas davon hast.
Nimm dir einen Zettel oder die Notizen-App und trag jeden Abend drei Dinge ein.
Mehr nicht. Keine Bewertung, keine Auswertung, kein „ich müsste“.
Nach vier Wochen schaust du es dir an. Die meisten Frauen entdecken dabei etwas, das sie vorher nicht bemerkt hatten: dass die schweren Tage immer an derselben Stelle im Zyklus liegen, oder dass die Stimmung schon Tage vor den Schmerzen kippt. Das ist der Punkt, an dem aus „mir geht es oft schlecht“ etwas wird, mit dem man arbeiten kann.
Ich frage nicht nur, welche Werte nicht stimmen. Ich frage, was dein Körper dir sagen möchte.
Bei einem Zyklus, der so viel fordert, schaue ich mir drei Dinge an. Wie deine zweite Zyklushälfte wirklich aussieht, nicht nur an einem Tag gemessen. Was in deinem Alltag dein Nervensystem oben hält. Und was in deiner Geschichte liegt, das nie einen Platz bekommen hat, weil du funktionieren musstest.
Daraus wird kein Programm von der Stange. Es wird ein Weg, den du in deinem Tempo gehst.
Dank der sehr einfühlsamen Begleitung von Silke habe ich zum ersten Mal meinen weiblichen Zyklus verstanden und meine Schöpferkraft und Kreativität entdeckt. Ich konnte alte Muster und Traumata verstehen und endlich loslassen.
— Katharina
Wenn du wissen möchtest, was bei dir konkret dahintersteckt, lade ich dich zu einem Kennenlerngespräch ein. Wir schauen gemeinsam auf deinen Zyklus, und du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob und wie ich dir helfen kann.
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